Natürliche Potenzmittel

Sollten Sie zunächst aber den Gang zum Arzt doch scheuen, oder chemische Arzneimittel sind für Sie keine Alternative, dann gibt es noch einige natürlichen Mittel, die teilweise recht gut eine erektile Dysfunktion bekämpfen. Ein paar Beispiele für natürliche Potenzmittel sind:
Ginseng: Es handelt sich hier um eine asiatische Wurzel, die von Einheimischen „Kraftwurzel“ genannt wird. Durch die Einnahme werden Symptome wie Libido -Verlust, Potenzstörung und allgemeine Kraftlosigkeit verbessert, oder im besten Fall beseitigt. Die Durchblutung wird gefördert und die Spermienqualität wird gebessert.

Damiana, oder Tunera: Der Strauch aus Süd-, Mittelamerika und Karibik wirkt lustfördernd und berauschend, beseitigt die Impotenz und verlängert die Ausdauer.

Maca: Die peruanische Pflanze, aus der Kressefamilie. Der oberirdisch wachsende Pflanzenteil wird als Gemüse gegessen, der unterirdische Teil wird „Naturviagra“ genannt. Die Maca-Knolle beinhaltet hormonähnliche Stoffe, die den Östrogen- oder Testosteronspiegel beeinflussen und damit auch die Dysfunktion vermindern oder ganz beseitigen.

Yohimbe: Die Rinde des westafrikanischen Yohimbe - Baumes wirkt auf Männer wie Frauen gleichartig aphrodisierend. Die Inhaltsstoffe verstärken die Durchblutung in der Leistengegend und senken den Blutdruck. Bei diesem Mittel ist allerdings Vorsicht geboten, da es unter Umständen auch einiges an Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Symptome wie z. Bsp. Unruhe, Zittern, Herzklopfen, Übelkeit und Schwindel müssen zwar nicht auftreten, sind allerdings möglich.

„Spanische Fliege“: Manche Arten der Spanischen Fliege enthalten Cantharidin. Um das Insekt als Potenzmittel zu nutzen, wird es getrocknet, zerrieben und mit dem Pulver dann die Genitalien eingerieben, was die Haut reizt. Dieses Mittel ist hier nur aufgeführt, weil es immer wieder im Zusammenhang mit potenzsteigernden Mitteln genannt wird. In Wirklichkeit ist es allerdings so, dass das sexuelle Verlangen durch eine Einnahme nicht verstärkt wird, sondern zu schmerzhaften Erektionen führt, und bei Überdosierung sogar zum Tod führen kann.